Sie befinden sich an einem der ungewöhnlichsten Orte im Park auf dem Steinberg.
Das Gelände des ehemaligen Steinbruchs, in dem Basalt im Tagebau abgebaut wurde, wurde Anfang des XX-Jahrhunderts rekultiviert. Das Innere des Steinbruchs wurde mit Bäumen, vor allem Ahorn und Fichten, bepflanzt und durch Wege mit dem Rest des Parks verbunden.
Die freiliegende Wand aus Nephelinbasalt entstand durch Abkühlung der Lava, wobei sich senkrecht zur Abkühlungsfläche 13 bis 18 m hohe Säulen bildeten. Je dicker die Säulen, desto dichter war die Lava, die sie bildete. An der Spitze der Wand ist eine kugelförmige Verwitterung zu erkennen - durch äußere Einflüsse (Wasser, Wind, Temperatur) sind die Ecken der Säulen abgerundet worden. Unten an der Felswand sind scharfkantige Felstrümmer zu sehen.
Die Wände des ehemaligen Steinbruchs wurden in den 1980er Jahren zum Naturdenkmal erklärt.