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Invest in Lubań

Die Weißen Schwestern, wie die ersten Magdalenerinnen wegen der Farbe ihrer Kleidung genannt wurden, kamen 1217 aus Marseille über den Fluss Kwisa nach Nowogrodziec und sollten laut ihrer Gründerin, der Fürstin Jadwiga Śląska, ein Heilmittel gegen das promiskuitive Leben der Frauen jener Zeit sein. Im Jahre 1320 wurde dank der Bemühungen des Herzogs von Ziębice und Jawor, Henryk, in Lauban ein Kloster gegründet, das bald zum Hauptsitz der Magdalenerinnen wurde.

Bis zum Zweiten Weltkrieg führten die Schwestern in Lauban ein Altersheim und ein Kinderkrankenhaus. 1945 wurden die Klostergebäude, die innerhalb der Stadtmauern lagen, niedergebrannt und der Besitz verstaatlicht. Ein Teil der Schwestern wurde nach Deutschland umgesiedelt. Die wenigen verbliebenen (polnischen) Schwestern bildeten eine praktisch neue Kongregation. Heute ist der Charakter des Ordens nicht mehr kontemplativ, sondern vielmehr apostolisch.

In den Räumlichkeiten des Klosters kann man die Ausstellung „Dem Schicksal zum Trotz - Geschichte des Klosters der Heiligen Maria Magdalena von der Buße in Lauban" besichtigen.

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