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Invest in Lubań

Sie wurde Ende des 16. Jahrhunderts an einer Stelle errichtet, die die alten Laubaner "im Grunde" nannten. Zuvor befanden sich an dieser Stelle die St.-Georgs-Kapelle und eine alte Schule. Die heutige Fassade stammt aus dem Jahre 1914. Über der Eingangstür befindet sich ein steinerner Türrahmen mit der Jahreszahl 1752, die den Abschluss einer der Renovierungen darstellt. Daneben ist eine Gedenktafel für die Stifter Adrian Albinus und seine Frau Anna Wigand eingemauert.

Die im Gebäude untergebrachte frühneuzeitliche Lateinschule spielte in der Geschichte Laubans eine wichtige Rolle. Ohne sie wäre das kulturelle Erbe der Stadt um vieles ärmer. Sie bildete auf hohem Niveau aus, so dass ihre Absolventen später bedeutende Theologen wurden. Mindestens zwei Autoren bekannter protestantischer Kirchenlieder des 17. Jahrhunderts haben die Mauern dieser Schule verlassen.

Derzeit beherbergt das Gebäude das städtische Sozialhilfezentrum und den Sitz des Ordnungsamts.

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