Przejdź do głównej treści strony
Invest in Lubań

Sie stehen vor dem Haupteingang des Renaissancesitzes der ehemaligen Stadtverwaltung.

Vor Ihnen erhebt sich das wertvollste Baudenkmal Laubans und einer der schönsten Profanbauten der Renaissance in Niederschlesien - das Rathaus, das zwischen 1539 und 1544 erbaut wurde.

Im Laufe der Jahrhunderte fiel das Gebäude mehrmals Bränden zum Opfer. Der erste Brand fand bereits 1554 statt und raubte dem Rathaus seine außerordentliche Pracht. Keiner der Brände beschädigte das Rathaus jedoch so schwer wie die Granaten der deutschen und sowjetischen Armeen, die 1945 um die Stadt kämpften. Das schwer beschädigte Gebäude war einsturzgefährdet. Trotzdem wurde der Wiederaufbau des Rathauses beschlossen, der erst 1972 beendet wurde.

Den Haupteingang des Gebäudes schmückt ein Renaissanceportal, das an einen antiken Triumphbogen erinnert. Es wird von vier Säulen gebildet, aus die sich ein dekorativer Fries stützt. Zwischen den Säulen befinden sich zwei Wappen: rechts das Wappen von Lauban (gekreuzte Schlüssel), links das Wappen der Habsburger (doppelköpfiger Adler). Im mittleren Teil des Frieses liegen zwei Knaben, die sich auf Totenköpfe stützen. In ihren Händen halten sie Schilder mit der Aufschrift: hodie mihi, cras tibi - heute mir, morgen dir.

Rechts vom Eingang befindet sich ein weiteres Portal, das als eines der schönsten in Niederschlesien gilt. Ursprünglich war es ein Durchgangsportal. Die Verzierung mit Wein- und Akanthusblättern weist auf italienische Einflüsse hin. Den Mittelteil des Portals bildet ein romanischer Bogen mit Delphinen.

Der beeindruckendste Raum des Rathauses ist der Ratssaal, der früher auch als Königsstube wegen der Porträts der sächsischen Herzöge und der polnischen und preußischen Könige, die dort hängen bekannt war. Auf der anderen Seite des Gebäudes befindet sich der Eingang zum Trauungssaal und zum Regionalmuseum mit interessanten Ausstellungen zur Geschichte der Stadt und der Region. Den Eingang schmückt ein prächtiges Barockportal aus dem 18. Jahrhundert, das von einer Statue des römischen Gottes Merkur, dem Gott des Handels, des Gewinns und des Gewerbes, gekrönt wird. Das Portal stammt aus der abgerissenen städtischen Maurerschule.

Heute beherbergt das Rathaus die Stadt- und Kreisbibliothek, das Regionalmuseum und das Regionalzentrum für Umweltbildung.  

 

Wissenswertes:

1. Blasende Gesichter

Am Haupteingang des Rathauses (von der Tuchhalle aus) befinden sich auf beiden Seiten unter den Eingangstüren Flachreliefs mit blasenden Gesichtern. Sie sollen Unheil von der Stadt abwenden. Zu diesem Zweck blasen sie den Menschen, die das Gebäude betreten, die Probleme und das Unglück, das sie ins Rathaus bringen könnten, von den Füßen. Sie sind ein Symbol für Ehrgeiz, Macht, Stadtrechte und die Geschichte der Stadt.

2. Der Rathausturm

Die Türme, die Lauban überragen, hatten (und haben) eine Prestige- und Werbefunktion. Die Einwohner von Lauban waren stolz, wenn ein Tourist beim Anblick des Stadtpanoramas ausrief: "Oh, Lauban hat aber viele Türme!". Einer dieser Türme war der Rathausturm. Tagsüber war er mit einem Glockenspieler/Stadtmusikanten besetzt, nachts (von 18.00 bis 6.00 Uhr) mit zwei Wächtern. Jede Viertelstunde ging einer von ihnen um den Turm herum und rief den anderen Wächtern zu: "Wächter, passt auf, passt auf!".

Pliki audio

Nasza witryna wykorzystuje pliki cookies, m.in. w celach statystycznych. Jeżeli nie chcesz, by były one zapisywane na Twoim dysku zmień ustawienia swojej przeglądarki. Więcej na ten temat...