Przejdź do głównej treści strony
Invest in Lubań

Die erste Erwähnung eines sakralen Bauwerks auf dem Steinberg stammt aus dem Jahre 1384. Damals handelte es sich um eine kleine Holzkirche, die während der Hussiteneinfälle zerstört wurde. 1452 wurde sie wieder aufgebaut und diente als Friedhofskapelle. In der Nähe befand sich ein Friedhof, der in den 1970er Jahren ohne Exhumierung aufgelöst wurde. Heute wird das Gelände als Park genutzt. Der älteste Teil des Friedhofs an der Kirche ist erhalten geblieben.

Von 1654 bis in die 1840er Jahre diente die Kirche als Flüchtlingskirche für die Protestanten aus Uniegoszcz und Radostów. Während der Pest wurde die Kirche als Pestkapelle genutzt.

Im Jahre 1683 schlug während eines Trauergottesdienstes ein Blitz in den Kirchturm ein, beschädigte das Dach schwer und tötete einen der Trauergäste.

Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde der Turm von sowjetischer Artillerie beschossen. Einige Jahre nach dem Krieg stürzte das beschädigte Bauwerk ein, und beim Wiederaufbau wurde der Turm durch ein leicht geneigtes Metalldach deutlich abgesenkt.

Heute ist die Marienkirche in Lauban die Kirche der Evangelisch-Augsburgischen Gemeinde in Lauban. 

Wissenswertes:
Pastor Pestilentiarus - In Niederschlesien sind nur zwei „Pestpriester“ bekannt, von denen einer in Lauban tätig war. Ein solcher Priester wurde für die Dauer einer Epidemie eingesetzt. „Pestpriester“ spendeten die Krankensalbung und begruben die Toten, wobei sie sich oft selbst ansteckten und starben. Seuchen verschonten Lauban nicht. Manchmal kamen der Pfarrer und der Totengräber mit der Bestattung der Toten nicht nach. In kritischen Zeiten, wenn kein Platz vorhanden war, wurden die Toten auf Bänken in der Kirche aufbewahrt.

Pliki audio

Nasza witryna wykorzystuje pliki cookies, m.in. w celach statystycznych. Jeżeli nie chcesz, by były one zapisywane na Twoim dysku zmień ustawienia swojej przeglądarki. Więcej na ten temat...