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Invest in Lubań

Das rote Gebäude, das sich hoch über Lauban erhebt, ist die neugotische Dreifaltigkeitskirche, die zwischen 1857 und 1861 auf Initiative des Klosters der Heiligen Maria Magdalena erbaut wurde. Er wurde von dem bedeutenden schlesischen Architekt Alexis Langer entworfen, aber der Laubaner Maurermeister Albert Augustin, der den Bau beaufsichtigte, brachte einige eigene Lösungen in den Entwurf ein. Ein bedeutender Geistlicher, Pater Adalbert Anter, Kaplan des Klosters und Pfarrer der katholischen Gemeinde von Lauban, spielte eine wichtige Rolle bei der Vorbereitung und Durchführung des Baus.

Beim Betreten der Kirche fällt der Blick auf das monumentale Gemälde der Heiligen Dreifaltigkeit am Hauptaltar, das von Eduard von Engerth, dem Direktor der Prager Kunstschule, geschaffen wurde. Der Altar im linken Seitenschiff, die Kanzel und der Kreuzweg vervollständigen die Kapelle.

Während der Schlacht um Lauban im Jahre 1945 wurde die Kirche bombardiert und stark beschädigt. Im August 1957 wurde beschlossen, die Kirche unter der Leitung von Prälat Jan Winiarski wieder aufzubauen. Interessant ist, dass der Wiederaufbau der Kirche in den Jahren 1957-1961 stattfand, wobei sie in den Jahren 1857-1861 erbaut wurde. Damit schließt sich der Kreis der Geschichte.

Rechts vom Eingang befindet sich ein symbolischer Grabhügel zum Gedenken an Józef Piłsudski und Aleksandra Piłsudska, aus dem Hause Szczerbińska, die 1915-1916 in Lauban interniert waren. In der Nähe steht die Statue der Heiligen Katharina, die vom Gelände des aufgelösten Eisenbahnausbesserungswerks in Lauban übertragen wurde.

Wissenswertes:
Der Maurermeister, Mitglied des Stadtrats und Leiter der Maurerschule Albert Augustin stellte in der sich einst in Lauban befindenden Keramikfabrik außergewöhnlich schöne rote Ziegel her, die die Herzen von ganz Europa eroberten und sogar in Südamerika zu finden waren. Auch das prächtige Rote Rathaus in Berlin wurde mit Ziegeln aus Lauban erbaut.

Sie fragen sich vielleicht, was es mit der weißen Statue auf sich hat, die auf dem Hügel am Anfang der Mauerreihe steht? Es handelt sich um die Figur der Heiligen Maria Magdalena, die seit 2017 die Schutzpatronin von Lauban ist. Das Patronat der Heiligen Maria Magdalena ist eng mit der Geschichte unserer Stadt verbunden. Seit fast 700 Jahren befindet sich in Lauban die Kongregation der Schwestern der heiligen Maria Magdalena von der Buße, die heute den Status des Generalhauses der Kongregation hat. Das Kloster sehen Sie auf der rechten Seite, hinter der Kreuzung, wenn Sie vor dem Eingang zur Kirche stehen.

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